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Ungelesener BeitragVerfasst: 30. Jul 2018, 08:08 
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Registriert: 16. Jan 2014, 14:36
Beiträge: 64
Eine Insel, zwei Wochen Zeit, zwei Italien - Begeisterte Vespisti’s, 900 Kilometer Lebensgefühl und Leidenschaft auf zwei Rädern, 1 Liter selbstmischendes Zweitaktöl, und…….

…ich, eine Vespa PX 125 Einzylinder 2-Taktmotor, Hubraum 123 cm³,…5,6 kW…meine beiden Vespisti’s nennen mich liebevoll picolla „Bella Rosso“! 

Nun ein kurzer Reisebericht meinerseits:

Andrea & Thomas besuchten schon zwei Mal die Isola Elba, aber ich durfte ja noch nie mit :| . Aber im Juni 2018 war es dann soweit. Schon als ich das Gepäck sah, war mir klar, dass es diesmal eine gewaltige Tour wird. Zeitig am Morgen ging es vollbeladen zur Autoverladestelle am Wiener Hauptbahnhof. Das ich schonend und trotzdem professionell verladen und verzurrt wurde, sorgten die Mitarbeiter des Verladeteams im Beisein meiner beiden Vespisti’s.

Nach einer erholsamen ca. 13 stündigen Zugfahrt verließ ich in Livorno Centrale den Autoreisezug. Im toskanischen Klima um Livorno fühlte ich mich sofort wohl, da ja meine Geburtsstätte das Piaggio Werk in der Kleinstadt Pontedera (Provinz Pisa) ganz in der Nähe ist.
Da mein Fahrer und seine Sozia Autobahnen in Italien vom Gesetz her meiden müssen, (und auch wollen), geht’s steil bergauf über den Montenero (Kloster und Pilgerort) zur Mittelmeerküste Richtung Grosseto. Auf der Küstenstraße vorbei an den Badeorten Rosignano Solvay, Vada, Marina di Bibbona und San Vincenzo habe ich mich von der anstrengenden Bergfahrt (teilweise im 1. Gang halbgas, da hat sogar unser Navi einmal in den :roll: „Fußgängermodus“ :roll: geschalten!) - erholen können.

Dann endlich die Hafenstadt Piombino! Durch die gute Ausschilderung in Richtung Hafen, erreichen wir bald die Anlegestelle unseres gebuchten Fährschiffes. Die riesengroße Fähre von Moby Lines war für mich beeindruckend. Den Moment des Einschiffens werde ich nicht vergessen. Das Bordpersonal ersuchte uns mit Gesten, auf die seitlichen Rampen des Schiffs zu fahren. Ich wurde dann wieder mit Leinen gesichert, die Landungsbrücke geschlossen und dann begann auf ruhiger See eine ca. 1 stündige Überfahrt auf die Insel Elba.

In Portoferraio angekommen war mir sofort klar: Elba ist ein Naturparadies und verzaubert mit wildromantischen Landschaften, verträumten Buchten und einer herrlichen Ursprünglichkeit, die man auf dem Festland nicht findet.

Aber viel wichtiger war für mich: Das Straßennetz der Insel Elba! Es umfasst 150 km. Diese sind gut ausgebaut und größtenteils auch verhältnismäßig breit. Schlaglöcher gibt es kaum. Nebenstraßen sind dann manchmal deutlich schmäler und auch vom Straßenbelag her nicht immer im besten Zustand. Eines haben alle Straßen auf Elba gemeinsam: Sie sind sehr kurvenreich. Dies hat zur Folge, dass man von einem Ort zum anderen immer länger braucht, als es von den Kilometern her den Anschein macht.

Sehr empfehlenswert auf Elba: Die Westküste. :!: Diese sehr schöne Route sieht die komplette Rundfahrt mit Blick auf Korsika vor, 40 km Panoramastrasse von Marina di Campo in Richtung Seccheto, Fetovaia, vielleicht mit einer Pause in Cavoli. Einmal an Colle d'Dorano vorbeigekommen, erreicht man schnell La Zanca und Sant'Andrea, einen bezaubernden Ort unten am Meer, der durch seine Klippen und die blühenden Gärten bekannt ist;


auf der Weiterfahrt tauchen wir in Kastanienwälder ein... und die Luft wird unglaublicher Weise frischer! Man denkt fast, im Gebirge zu sein! Und dieser Eindruck ist nicht aus der Luft gegriffen: noch einige Kurven und wir sind in Marciana, auf 375 m über dem Meeresspiegel, wo wir anhalten und das Panorama genießen. Ein besonders Erlebnis war auch der Stopp bei der Fonte Napoleone. Schon Kaiser Napoleon Bonaparte war von der Qualität dieses Wassers höchst angetan und hat verfügt, dass sich hier jedermann bedienen darf. Eine willkommene Erfrischung für uns drei. Schließlich erreichen wir Procchio und beenden so eine unserer Rundfahrten auf Elba.

Italienischer Flair wie aus dem Bilderbuch: Um Sonne und Strand zu genießen, fanden die beiden mit mir immer einen kleinen Parkplatz direkt an den Stränden. (Somit Meerblick auch für mich)
"La dolce vita auf (meinen) zwei Rädern", Pizza, Pasta, Wild, vortreffliche Gerichte mit Sardellen, Zwiebeln, Basilikum, Tomaten, Petersilie, grünem Paprika, schwarzen Oliven, Pinienkernen, Kapern und natürlich Öl, Chili und Salz, einfache Gerichte wie der gekochte Tintenfisch, die frittierten Fische oder die gefüllten Sardinen,….auch die elbanischen Weine verfügen über eine hervorragende Qualität. (Habe ich von meinen Vespisti’s gehört)

Mein Fazit dieser unfall-und pannenfreien Reise: Wir drei hatten zwei teilweise für mich anspruchsvolle, motorisch herausfordernde aber dennoch abwechslungsreiche, wunderschöne Wochen auf Elba verbracht. Meine Vespisti’s hatten genügend Sitzfleisch. Ich war immer zuverlässig, und habe meine beiden nie im Stich gelassen, in der Hoffnung, wieder einmal nach Italien mitgenommen zu werden.

Aber nun zu unseren unvergesslichen Eindrücken auf der Isola Elba: Der Link mit den Fotos


https://photos.app.goo.gl/aSZLyYXx3AExQfUt8






Liebe Grüße

Andrea & Thomas 8)


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Ungelesener BeitragVerfasst: 6. Aug 2018, 12:01 
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Registriert: 25. Mär 2007, 16:06
Beiträge: 580
Wohnort: bei Limburg/Lahn
also Ihr Drei - Respekt :!:
offensichtlich habt Ihr es richtig genossen. Wunderbare Bilder, die die Elbasucht erwecken, toll! :roll: . Man spürt direkt beim Anschauen Eure Begeisterung :P


Dann schwelgt noch weiterhin in Euren Elba-Gefühlen. Gruß an die Wespe 8)

_________________
viele Grüße
Reiner

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Ungelesener BeitragVerfasst: 22. Aug 2018, 08:28 
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Registriert: 2. Jan 2015, 17:00
Beiträge: 47
Hallo Ihr Drei,

ich fahre selbst ganzjährig Motorrad und wenn auch mein letzter Urlaub mit dem „Moped“ schon etliche Jahre zurück liegt, so weiß ich doch was es bedeutet Gepäck für zwei Personen und zwei Wochen auf dem Gefährt zu verstauen.
Unser Elba-Aufenthalt liegt nun schon ziemlich genau drei Jahre zurück
http://frage-antwort.elbahome.de/viewto ... 9d5f135684
der Toremar-Aufkleber hat sich gerade letzte Woche von der Heckscheibe unseres Familienvans gelöst, doch noch immer schaue ich gerne hin und wieder in dieses Forum.

Euer Reisebericht hebt sich angenehm von der Masse der anderen Berichte im Netz ab, Eure Bilder riefen Erinnerungen wach. Vielen Dank dafür.

_________________
Grüße, Kai


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